Bestes Geschäftskreditkarte 2026: 5 im Vergleich
5 Modelle verglichen anhand veröffentlichter Spezifikationen, Herstellerangaben und unabhängiger Tests.
Dieser Vergleich beruht auf Recherche: veröffentlichte Spezifikationen, Herstellerangaben sowie unabhängige Tests und Rezensionen.

Amex Business Platinum
👑 Beste Premium-Reisekarte: Die Amex Business Platinum ist die beste Premium-Karte für Geschäftsreisen. 695 € Jahresgebühr, 5x Punkte auf Flüge, die direkt bei der Airline oder über Amex Travel gebucht werden, 200 € jährliches Airline-Guthaben, 400 € Dell-Guthaben (aufgeteilt in 200 € von Januar bis Juni und 200 € von Juli bis Dezember), 360 € Indeed-Guthaben, 200 € Hotelguthaben, 189 € CLEAR-Guthaben sowie Lounge-Zugang zu Centurion, Priority Pass und Delta SkyClubs.
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Amex Business Platinum
Antrag über americanexpress.com. Die 5x auf Flüge gelten nur für Direktbuchungen bei der Airline oder über Amex Travel — nicht für Portale wie Expedia. Setzen Sie sich Kalendererinnerungen für das Dell-Guthaben (200 € je Halbjahr) und das Indeed-Guthaben (120 € je Quartal), damit sie nicht verfallen.
Die Amex Business Platinum ist die beste Premium-Karte für Geschäftsreisen. 695 € Jahresgebühr, 5x Punkte auf Flüge, die direkt bei der Airline oder über Amex Travel gebucht werden, 200 € jährliches Airline-Guthaben, 400 € Dell-Guthaben (aufgeteilt in 200 € von Januar bis Juni und 200 € von Juli bis Dezember), 360 € Indeed-Guthaben, 200 € Hotelguthaben, 189 € CLEAR-Guthaben sowie Lounge-Zugang zu Centurion, Priority Pass und Delta SkyClubs. Wer die Guthaben wirklich nutzt, drückt die effektive Jahresgebühr auf 200 € oder weniger — und die 5x auf Flugtickets machen sie zur besten Premium-Geschäftsreisekarte am Markt.
Vorteile
- ✓5x auf Flüge über Amex Travel oder direkt bei der Airline
- ✓Über 1.200 € an jährlich nutzbaren Guthaben, sofern geschäftlich relevant
- ✓Bester Premium-Lounge-Zugang
Nachteile
- ✗695 € Gebühr — die höchste in diesem Vergleich
- ✗Die Guthaben muss man aktiv im Blick behalten, um sie auszuschöpfen
- ✗Nur 1x auf die meisten Ausgaben außerhalb von Reisen

Chase Ink Business Preferred
Antrag über creditcards.chase.com. Chase wendet die 5/24-Regel an: Wer in den vergangenen 24 Monaten fünf oder mehr private Kreditkarten eröffnet hat, wird unter Umständen automatisch abgelehnt. Firmenkarten zählen selbst nicht in die 5/24-Wertung hinein, sehr wohl aber dann, wenn Chase sie an die privaten Auskunfteien meldet.
Die Chase Ink Business Preferred ist die beste Firmenkarte der Mittelklasse. 95 € Jahresgebühr, 3x Ultimate-Rewards-Punkte auf Reisen, Versand, Internet, Telefon und Kabel sowie Werbung — bis zu 150.000 € kombiniert pro Jahr, danach 1x. Entscheidend sind die übertragbaren Ultimate-Rewards-Punkte: Zusammen mit einer Sapphire Reserve im Privatbestand bringen sie über Airline- und Hotel-Transfers 1,5 bis 2 Cent pro Punkt. Das Willkommensangebot über 100.000 Bonuspunkte ist regelmäßig verfügbar und 1.000 bis 2.000 € wert.
Vorteile
- ✓3x in vier geschäftsrelevanten Kategorien bis 150.000 €
- ✓Übertragbare Ultimate-Rewards-Punkte (1,5 bis 2 Cent pro Punkt)
- ✓Willkommensangebot über 100.000 Bonuspunkte regelmäßig verfügbar
Nachteile
- ✗3x-Obergrenze bei 150.000 € über alle vier Kategorien zusammen
- ✗Jahresgebühr wird nicht erlassen

Capital One Spark Cash Plus
Antrag über capitalone.com. Capital One führt eine harte Bonitätsabfrage bei den privaten Auskunfteien durch. Die Spark Cash Plus setzt eine gute bis sehr gute private Bonität voraus (in der Regel ein FICO-Score ab 700).
Die Capital One Spark Cash Plus ist die einfachste und am besten planbare Firmenkarte. 150 € Jahresgebühr, unbegrenzt 2 % Cashback auf alles, keine Fremdwährungsgebühr und 1.000 € Willkommensbonus bei 30.000 € Umsatz in drei Monaten. Das Cashback ist bares Geld — keine Punkteumrechnung, kein Kategorien-Tracking. Für Unternehmen, denen das Ausreizen von Bonuskategorien den Aufwand nicht wert ist, ist das die richtige Wahl.
Vorteile
- ✓Unbegrenzt 2 % Cashback auf sämtliche Umsätze
- ✓Einfachste Bonusstruktur
- ✓Keine Fremdwährungsgebühren
Nachteile
- ✗Keine Transfers zu Reisepartnern (ausschließlich Cashback)
- ✗Für Unternehmen mit hohen Ausgaben in einzelnen Kategorien weniger ertragreich als Karten mit Bonuskategorien
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Gelegentliche Updates und Neuheiten – kein Spam.

Amex Business Gold
Antrag über americanexpress.com. Die Membership-Rewards-Punkte lassen sich zu über 15 Partnern übertragen — den besten Gegenwert erzielen Sie über Aeroplan, ANA oder Avianca LifeMiles für Business-Class-Langstreckenflüge.
Die Amex Business Gold ist die richtige Karte für werbeintensive Unternehmen — Online-Werbung, Marketing-Agenturen, E-Commerce. 375 € Jahresgebühr, 4x Membership Rewards in Ihren beiden umsatzstärksten Kategorien pro Monat, ausgewählt aus sechs Optionen (Werbung, Tanken, Restaurants, Nahverkehr, Computer-Hardware in den USA, Versand in den USA). Bei 4x und übertragbaren Membership-Rewards-Punkten (1,5 bis 2 Cent pro Punkt) sind auf Werbeausgaben effektiv 6 bis 8 % Rendite drin. Die monatlich neue Kategorienauswahl gibt es so bei keiner anderen Karte.
Vorteile
- ✓4x in den beiden stärksten Kategorien pro Monat (automatisch aus sechs gewählt)
- ✓Übertragbare Membership-Rewards-Punkte
- ✓240 € an jährlich nutzbaren Guthaben (Flexport, Grubhub)
Nachteile
- ✗375 € Gebühr — mehr als bei den Alternativen der Mittelklasse
- ✗Kategorien werden monatlich statt jährlich abgerechnet

Brex Card
Antrag über brex.com. Brex benötigt Zugriff auf das Geschäftskonto (nur lesend über Plaid) und prüft auf Basis von Firmenguthaben und Umsatz. Am besten geeignet für VC-finanzierte Start-ups oder etablierte kleine Unternehmen mit mehr als 50.000 € auf den Geschäftskonten.
Die Brex Card ist die richtige Karte für VC-finanzierte Start-ups, die keine persönliche Bürgschaft eingehen können. 0 € Jahresgebühr, keine persönliche Bürgschaft (die Bonitätsprüfung stützt sich auf das Firmenguthaben), 7x auf Fahrdienste (Uber, Lyft), 4x auf Brex Travel (das eigene Reiseportal), 3x auf Restaurants und 1x auf alles Übrige. Die Einrichtung ist sofort erledigt, sobald das Geschäftskonto verbunden ist. Der Haken: Brex setzt standardmäßig tägliche Zahlungsziele nach Net-30 voraus (Net-60 lässt sich beantragen) — für Unternehmen mit solidem Liquiditätsmanagement kein Problem, sonst aber einschränkend.
Vorteile
- ✓Keine persönliche Bürgschaft erforderlich
- ✓0 € Jahresgebühr
- ✓7x auf Fahrdienste, 4x auf Brex Travel
Nachteile
- ✗Standardmäßig tägliche Zahlungsziele nach Net-30
- ✗Setzt ein Geschäftskonto mit angemessenem Guthaben voraus
- ✗Punktequote in den meisten Kategorien niedriger als bei Amex oder Chase
Für wen geeignet?
Führungskräfte, die beruflich viel fliegen
Amex Business Platinum
Bringt 5x Punkte auf Flugtickets und Zugang zu den Centurion Lounges — wer die Reiseguthaben nutzt, drückt die effektive Gebühr von 695 € auf unter 200 €.
Inhaberinnen und Inhaber kleiner Unternehmen, die unkompliziertes Cashback wollen
Capital One Spark Cash Plus
Unbegrenzt 2 % Cashback auf jeden Einkauf, ganz ohne Kategorien im Blick zu behalten — ideal für alle, die planbare und einfache Erträge wollen.
Online-Marketing-Agenturen und E-Commerce-Unternehmen
Amex Business Gold
Bringt 4x Membership Rewards auf Werbeausgaben (monatlich automatisch ausgewählt) und damit effektiv 6 bis 8 % Rendite auf das Werbebudget.
Kostenbewusste Mittelständler, die auch gelegentlich reisen
Chase Ink Business Preferred
3x Punkte auf Reisen, Versand, Internet und Werbung für nur 95 € im Jahr, dazu übertragbare Ultimate Rewards mit bis zu 1,5 bis 2 Cent pro Punkt.
Gründerinnen und Gründer VC-finanzierter Start-ups ohne Privathaftung
Brex Card
Keine persönliche Bürgschaft nötig — geprüft wird das Firmenguthaben. Damit die einzige Option für Gründungsteams, die kein privates Kreditrisiko eingehen können.
Effektiver Netto-Ertrag bei 250.000 € Jahresumsatz
Capital One Spark Cash Plus: 5.000 € Cashback (pauschal 2 %) − 150 € Gebühr = 4.850 € netto. Einfach und planbar.
Chase Ink Business Preferred: rund 6.200 € in Punkten (3x auf Reisen, Versand, Internet und Werbung, sonst 1x) − 95 € Gebühr = 6.105 € netto bei einem Gegenwert von 1,0 Cent pro Punkt; rund 9.265 € netto bei 1,5 Cent pro Punkt, wenn Sie über die Chase Sapphire Reserve zu Partnerprogrammen transferieren.
Amex Business Platinum: rund 8.500 € in Punkten plus 1.200 € an nutzbaren Guthaben (Lounge, 200 € Airline-Guthaben, 400 € Dell, 360 € Indeed usw.) − 695 € Gebühr = 9.005 € netto, sofern die Guthaben ausgeschöpft werden. Die reine Punktequote ist mittelmäßig, doch die Guthaben summieren sich zu einer hohen effektiven Rendite für Unternehmen, die sie tatsächlich einsetzen können.
Amex Business Gold: rund 7.200 € in Punkten (4x in den beiden stärksten Kategorien) − 375 € Gebühr = 6.825 € netto. Die 4x auf die von Amex wählbaren Kategorien (Werbung, Tanken, Restaurants usw.) machen die Karte für werbeintensive Unternehmen stark.
Brex Card: rund 4.500 € in Punkten (variable Kategorie-Multiplikatoren) − 0 € Gebühr = 4.500 € netto. Die beste Wahl für Start-ups, die keine Karte mit persönlicher Bürgschaft bekommen.
Persönliche Bürgschaft oder reine Firmenhaftung
Amex (alle drei Karten) und Chase Ink verlangen eine persönliche Bürgschaft — bei Zahlungsausfall des Unternehmens haften Sie privat. In den USA ist das bei Firmenkarten für kleine Unternehmen der Standard.
Auch Capital One Spark verlangt eine persönliche Bürgschaft. Brex ist die Ausnahme: Die Karten werden auf Basis des Kontoguthabens des Unternehmens vergeben, ganz ohne persönliche Bürgschaft. Für VC-finanzierte Start-ups ist das entscheidend, weil die Gründerinnen und Gründer dort kein zusätzliches Privatrisiko eingehen können.
Karten mit persönlicher Bürgschaft werden im Ausfallfall an die privaten Auskunfteien gemeldet — sie können also Ihre persönliche Bonität beschädigen, obwohl die Karte auf das Unternehmen läuft.
Die beste Karte je nach Einsatzzweck
Beste Premium-Reisekarte: die Amex Business Platinum für 695 € Jahresgebühr. Fünffache Punkte auf Flugtickets, 200 € Airline-Guthaben, Lounge-Zugang (Centurion und Priority Pass) sowie über 1.200 € an jährlich nutzbaren Guthaben, wenn Sie geschäftlich reisen.
Bester Allrounder der Mittelklasse: die Chase Ink Business Preferred für 95 €. 3x auf Reisen, Versand, Internet und Werbung bis zu 150.000 € kombiniert pro Jahr, dazu übertragbare Ultimate-Rewards-Punkte, die bei vielen Transfers 1,5 Cent oder mehr wert sind.
Bestes pauschales Cashback: die Capital One Spark Cash Plus für 150 €. Unbegrenzt 2 % Cashback auf alles. Am einfachsten und am besten planbar.
Beste Karte für werbeintensive Unternehmen: die Amex Business Gold für 375 €. 4x in den von Amex wählbaren Kategorien (Sie wählen zwei), darunter Werbung, Tanken, Restaurants, Nahverkehr, Computer-Hardware und Versand.
Beste Karte für Start-ups ohne persönliche Bürgschaft: die Brex Card für 0 €. Vergabe auf Basis des Firmenguthabens, keine persönliche Bürgschaft, 7x auf Fahrdienste und 4x auf Brex Travel.
Häufige Fragen
Worin unterscheiden sich Firmenkarten von privaten Kreditkarten?▼
Darf ich eine Firmenkreditkarte für private Ausgaben nutzen?▼
Wirken sich Firmenkreditkarten auf meine private Bonität aus?▼
Welche Bonität brauche ich für eine Firmenkreditkarte?▼
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